Privatpraxis für Coaching und Psychotherapie München

Dipl.-Psych. Karin Warwel

Die Sexualtherapie

Als Sexualtherapeutin behandele ich Sexualstörungen von Patienten in Partnerbeziehungen als ein Problem, das beide Partner betrifft, sodass beide Partner in die Behandlung einbezogen werden.

Die Überwindung von Leistungs- und Erwartungsängsten und die Neugestaltung der sexuellen Interaktion sind wesentliche Inhalte der Sexualtherapie. Ein Schwergewicht wird auf die Lerngeschichte, die individuellen Ängste, die Partnerschaft und die sexuelle Kommunikation gelegt.

Wann kann eine Sexualtherapie helfen?

Mann:

Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion)
Vorzeitiger Samenerguß (Ejaculation praecox)
Sexuelle Lustlosigkeit (Appetenzmangel)
Transsexualität
Sexuelle Aversionen

Frau:

Kein Orgasmus (Anorgasmie)
Kein vaginales Eindringen möglich (Penetrationsschwierigkeiten)
Scheidentrockenheit (Lubrikationsstörung)
Scheidenkrämpfe während des Geschlechtsaktes (Vaginismus)
Sexuelle Lustlosigkeit (Appetenzmangel)

Allgemein:

Beziehungsstörungen, verursacht durch sexuelle Probleme
Ehe- und Partnerprobleme, sexueller und kommunikativer Art
Männerspezifische Sexualität
Frauenspezifische Sexualität

Was geschieht in einer Sexualtherapie?

In einem Erstgespräch werden die sexuellen Störungen erörtert (Erhebung einer Sexualanamnese). Der Therapeut/die Therapeutin klärt durch gezielte Fragen ab, ob es sich um eine psychische oder somatische (körperliche) Störung handelt. Bei Verdacht auf eine somatische Störung werden die Klienten an einen medizinischen Spezialisten weiterempfohlen.

Bei psychisch bedingten Störungen bespricht der Therapeut/die Therapeutin mit Ihnen ein Programm, das es Ihnen ermöglicht, die sexuellen Störungen zu beheben.

Weitere Einzel- und Paargespräche beinhalten:

Exploration der Sexualerziehung, Ängste, Erwartungen an Partner, Vorurteile und Vorstellungen.

Erarbeitung eines Sensualitätstrainings (Gefühlstraining im Körper- und kommunikativen Bereich)

Der sexuellen Funktionsstörung entsprechend werden Übungen allein oder mit dem Partner zu Hause durchgeführt, was voraussetzt, dass der jeweilige Partner an den Therapiegesprächen teilnimmt.

Das Erlernte wird in Intervallen mit dem Therapeuten/der Therapeutin besprochen und das weitere Vorgehen im Sensualitätstraining ausgedehnt und intensiviert, bis ein störungsfreies Sexualleben erreicht ist.